Herzlich Willkommen beim FSV Abenheim !!!

1923 in Abenheim gegründete, blickt der Fußball-Sportverein auf eine fast 100-jährige Vereinshistorie zurück. Der FSV zählt heute mit seinen rund 300 Mitgliedern zu den mitgliederstärksten Vereinen in Abenheim.


Die Gründungsgeschichte

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entwickelte sich der Fußball zu einer immer beliebteren Sportart und breitete sich ausgehend von England in ganz Europa aus. Auch in Abenheim gab es Jugendliche, die mit Begeisterung diesen neuen Sport betrieben. Aber sie hatten es nicht leicht. Sowohl der Staat als auch die Kirche hatten in der damaligen Zeit für diesen Sport wenig Verständnis. Doch allen gesellschaftlichen Widerständen und finanziellen Hindernissen zum Trotz wurde im Jahre 1908 in Abenheim der Fußballverein „Constantia“ gegründet. Er musste allerdings bereits nach kurzer Zeit aufgrund von finanziellen Schwierigkeiten seinen Spielbetrieb einstellen.

Schon ein Jahr später fanden sich wieder begeisterte Anhänger des Fußballs zusammen und gründeten 1909 den Verein „Borussia“. Ein zweiter Verein, der im Jahr 1912 gegründet wurde, war der Katholische Jünglingsverein. Mit dem Ausbruch des ersten Weltkriegs 1914 war jedoch das Schicksal dieser beiden Vereine besiegelt.

Trotz aller Not nach dem Ende des Krieges im Jahr 1918 fanden sich schon 1919 wieder begeisterte Fußballer in Abenheim zusammen, die einen Verein mit dem Namen „Teutonia“ gründeten. Doch es sollte nicht lange dauern, bis auch dieser Verein sich auflöste. Die guten Spieler des Vereins wechselten danach zu Vereinen in den Nachbarorten, um ihren Sport weiterhin ausüben zu können.

Die Geburtsstunde des Fußballsportvereins Abenheim, so wie er heute existiert, war am 7. November 1923 im damaligen Gasthaus „Zum Rebstock“ Philipp Rödingers in der Rathausstraße. Auch diese Zeiten waren nicht einfach: Zum damaligen Zeitpunkt hatte die Inflation in Deutschland ihren Höchststand erreicht. Das Geld verlor mit täglich zunehmender Geschwindigkeit seinen Wert. Gegenstände des täglichen Lebens mussten mit Millionen- und Billionenbeträgen bezahlt werden. Die Stimmung unter den Menschen verschlechterte sich immer mehr. Da darf es schon als ein kleines Wunder angesehen werden, dass ausgerechnet der in dieser Zeit gegründete Fußballverein bis zum heutigen Tag bestehen blieb.

 Die Vorsitzenden des FSV Abenheim in der Gründungszeit waren Paul Holl (1923-1926), Philipp Leininger (1926-1929) und Ludwig Brand (1929-1935). Allerdings schienen die politischen Verhältnisse im „Dritten Reich“ dem noch so jungen Fußballsportverein ein frühes Ende zu bereiten. Nachdem bereits im Jahr 1933 die Eingliederung des DJK (Deutsche Jugendkraft, der katholische Sportverband) in den Turnverein erfolgt war, wurden der FSV Abenheim und der Turnverein im Jahr 1935 zu einem Verein zusammengeführt. Dieser Zusammenschluss erfolgte allerdings nicht freiwillig, sondern wurde von der nationalsozialistischen Obrigkeit verfügt. Ab diesem Zeitpunkt hieß der Verein „Turn- und Sportgemeinde Abenheim“. Der damalige Vorsitzende von 1935 bis 1945 war Sebastian Holl.

Mit dem Ende des Krieges ruhten zunächst alle Vereinsaktivitäten. Erst im Jahr 1946 wurde durch die zuständige Militärbehörde die Genehmigung zur Neugründung erteilt. Und so wurde am 25. August 1946 der FSV Abenheim erneut zu Leben erweckt.